Generalisierte Angstzustände

Generalisierte Angstzustände (GAS) werden auf die Unterbrechung der Funktion des Mandelkerns (Amygdala) im Gehirn zurückgeführt, wo Angst verarbeitet wird. Wie viele andere Diagnosen werden Angstzustände diagnostiziert, wenn bestimmte Symptome mehr als sechs Monate auftreten und andere Erklärungen für sie ausgeschlossen werden können. Die Behandlung dieser Angstzustände beinhaltet typischerweise die Einnahme von Buspiron oder selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern.

Symptome für allgemeine Angstzustände sind:

  • Unruhiges, überdrehtes oder nervöses Gefühl
  • Schnell erschöpft
  • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren oder zu erinnern
  • Muskelanspannung
  • Reizbarkeit
  • Schwierigkeiten, sorgenvolle Gedanken zu kontrollieren
  • Schlafprobleme (Schwierigkeiten, einzuschlafen oder durchzuschlafen sowie unruhiger, nicht ausreichender Schlaf)

Wie kann man CMD mit Angstzuständen in Verbindung bringen?

Eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezieht sich auf die schlechte Verbindung des Unterkiefers zum Schädel und Nacken. Die Muskeln und Gelenke des Kiefers und Nackens, die diese schlechte Verbindung kompensieren müssen, können Symptome aufweisen, wenn die adaptiven Fähigkeiten des Betroffenen überschritten werden. Diese schlechte Verbindung kann am besten mit physiologischer, neuromuskulärer Zahn-Korrektur behandelt werden, denn viele Symptome, die von CMD herrühren, sind weiter entfernt gelegen und werden oft als medizinisches oder psychologisches Problem diagnostiziert.

Die o.g. Symptome für GAS Patienten werden oft auch bei CMD Patienten festgestellt. Einige Patienten-Fälle, die eine GAS-Diagnose erhalten haben, bekamen ebenfalls eine Behandlung ihrer CMD-Symptome wie z.B. Kieferschmerzen. Ihre GAS-Symptome wurden komplett behoben, nachdem ihre CMD neuromuskulär behandelt wurde. Dies würde die These unterstützen, dass viele Patienten, die Medikamente gegen ihre Angstzustände (GAS) erhalten, eigentlich an CMD leiden, was wiederum durch eine physiologische, neuromuskuläre Behandlung behebt werden kann.

Das autonome Nervensystem unseres Körpers arbeitet immer in einem der zwei Modi:

  1. Der parasympathische Modus ist aktiviert, wenn wir uns erholen und regenerieren. Der Speichelfluss wird angeregt, der Muskeltonus und Kontraktilität des Darms erhöhen sich, der Herzschlag verlangsamt sich, um sich mehr auf die Verdauung und die Regeneration zu konzentrieren.
  2. Der sympathische Modus ist aktiviert, wenn wir unseren Körper in Alarmbereitschaft versetzen. Adrenalin wird durch unseren Kreislauf gepumpt. Unsere Skelettmuskulatur festigt sich, der Darm stellt seine Arbeit ein, die Produktion von Körpersekreten wird heruntergefahren. Unser Herzschlag sowie die Atmung beschleunigen sich, die Blutgefäße ziehen sich zusammen und der Blutdruck geht hoch. All diese Körperfunktionen setzen uns in Handlungsbereitschaft. Wenn der Stimulus konstant bleibt oder sogar überhöht wird, kann es zur Reizbarkeit kommen.

CMD hat einen negativen Effekt auf die gesamte Haltung einer Person. Als Resultat werden die gesamten Muskelketten, die unsere Haltung unterstützen, überbelastet. Unser Körper befindet sich in einem immerwährenden sympathischen Modus. Diesen Zustand diagnostizieren Ärzte als GAS – Generalisierte Angst-Störung

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